bärtling,
der
;
–/
auch
.
›Laienbruder in Klöstern (teilweise abwertend); Eremit, Einsiedler, Klausner‹;
vgl.  1.
Bedeutungsverwandte:
vgl. , (
der
).

Belegblock:

Sachs
11, 456, 34
(
Nürnb.
1555
):
Die hat der alt pertling geschendt | Und sie den bittern todt genendt.
Wackernell, Adt. Passionssp. Pf. II,
1284
(
tir.
,
1486
):
Ich vermisch dar unter simoney | Mit münichen, pärtling und pfaffen.
Turmair
5, 441, 23
(
moobd.
,
1522
/
33
):
das entfrembten haimlich zwên bärtling des closters.
Ebd.
114, 21
;
406, 24
;
Brandl
451
;
Schwäb. Wb.
1, 660
;
Schweiz. Id.
4, 1617
;
Öst. Wb.
2, 379
;
Matzel u. a., Spmal. dt. Wortschatz.
1989, 40
.