bärting,
der
.
›Bartträger‹; speziell: ›Laienbruder in Klöstern, Konversbruder‹ (zu dieser Institution: LThK
6, 518/9
); vgl. (
der
).

Belegblock:

Bolte, Pauli. Schimpf u. Ernst
1, 76, 29
(
Straßb.
1522
):
was ein Roßtuͤscher, der wolt in dem Alter sein Leben bessern und gieng in Sant Bernhartz Orden und ward ein Brůder, ein Berting.
Schlosser, H. v. Sachsenh. 
2051
(
schwäb.
,
1453
):
Dü küngin sach den Eckhart an | Und sprach: ‘bertting, geswig der wort!’
Drescher, Hartlieb. Caes. 
4, 1
(
moobd.
,
1456
/
67
):
von dem selben pruder Hainreich paͤrting und von den andern kranchen paͤrtingen doselbs, die unnser liebe fraw nachtes haym sůcht.
Ebd.
48, 30
:
das der tew̃fel einem pärting unnsers ordens so gar anhãbig und anfehtig war.
Niewöhner, Teichner 
555, 59
(Hs. ˹
nobd.
,
E. 14. Jh.
˺):
klosner, munch und perting | haben nyndert solch twing.
Ebd.
612, 14
(Hs. ˹
moobd.
,
1469
˺):
man sicht underweilen ein plossen | ein rauhen paͤrtingk nider stassen.
Drescher, a. a. O. 
99, 1
;
116, 17
;
Schlosser, a. a. O.
701
;
1358
;
Schmitt, Ordo rerum
98, 18
.