ausweg,
der
.
1.
›von einem Weg abzweigender Weg‹.
Bedeutungsverwandte:
vgl. (
der
1,
2
 4, .

Belegblock:

Maaler
47v
(
Zürich
1561
):
Ein straß die gar vil Außwaͤg hat / da einer hie der ander doͤrt außhin gadt / geleych wie die aͤst an boͤumen.
2.
›Ausweg, Ausflucht, Ausrede‹; Ütr. zu 1.
Bedeutungsverwandte:
 1, ; vgl.  2,  3.

Belegblock:

Lamprecht, Dt. Wirtschaftsl.
3, 300, 10
(
mosfrk.
,
1497
):
das es darbi sunder widderredde uswege oder inredde verliben vnd gehalt werden sult.
Mayer, Folz. Meisterl.
13, 69
(
nobd.
,
v. 1496
):
Such in dem glauben kein außweg noch list.
Pfeiffer, K. v. Megenberg. B. d. Nat.
216, 34
(
oobd.
,
1349
/
50
):
Pei dem vogel verstên ich die rehten christenläut, die [...] kainen auzweg suochent fremdes gelauben.
3.
›Rechenschaft über etwas‹.
Bedeutungsverwandte:
vgl. .
Syntagmen:
a. um etw. geben.

Belegblock:

Rwb
1, 1135
(a.
1583
).
4.
›Austrag, Entscheidung, Beschluß‹.
Bedeutungsverwandte:
vgl.  2,  4, ,  1.

Belegblock:

Maaler
61r
(
Zürich
1561
):
Beschlossen vnd zů endtlichem außweg kommen.