ausstocken,
V.
›etw. (Stöcke o. ä.) ausreißen, roden‹; mit Verschiebung der Bezugsgröße: ›(bewachsene Flächen) roden‹.
Bedeutungsverwandte:
 2; (letzteres zur verschobenen Bezugsgröße); vgl. ,  1,  4,  1.
Syntagmen:
den rein / stok / wald, das feld / holz / land, die hecke / hege / reute a.
Wortbildungen:
ausstockung.

Belegblock:

Wintterlin, Würt. Ländl. Rechtsqu.
2, 502, 31
(
schwäb.
,
1658
):
eß soll auch keiner hinfürter nichts außstocken oder außreuten ohne [...] deß ambtmans wissen.
Ebd.
506, 33
:
sollen sie [...] sich deß abgangen alten ligenden holz benüegen lassen oder die alte stock ußstocken.
Pfälz. Wb.
1, 481
;
Schwäb. Wb.
1, 526
;
Schweiz. Id.
10, 1778/9
;
Kramer, Volksl. Bamb.
1967, 59
.