ausstöbern,
V.
1.
›etw. durchsuchen‹.
Syntagmen:
alle winkel a.

Belegblock:

Preuss. Wb. (Z) 1, 338 (a.
1532
).
2.
›jn. aufstöbern, ausfindig machen‹.

Belegblock:

Sachs
14, 100, 9
(
Nürnb.
1550
):
Wo man mich herbrigt in eim hauß, | Da stöbert man mich wider auß.
3.
›jn. verjagen, vertreiben, hinauswerfen‹.
Bedeutungsverwandte:
vgl.  2,  3,  2,  1,  1,  6,  2.

Belegblock:

Lappenberg, Fleming. Ged.
552, 17
(
1635
):
Die Künstler vnd all Handwerksleut, | [...], | Sind ausgestöbert vnd itzt weit | Von schönen Tageweisen.
Sachs
16, 402, 8
(
Nürnb.
1563
):
Weyl sie frü hetten [...] | Die statt gewonnen und eröbert | Und in das ellent auß-gestöbert | Die burger.