aussprechenlich,
aussprechlich,
Adj.
1.
›redegewandt, eloquent, zu angemessener Kundgabe fähig‹; auch subst.;
Bedeutungsverwandte:
 2, , .
Wortbildungen:
aussprechenlichkeit.

Belegblock:

Voc. Teut.-Lat.
c iijr
(
Nürnb.
1482
):
Außsprechlicher. redsamer. redlicher. gesprecher. eloquens.
Fischer, Eunuchus d. Terenz (
Ulm
1486
):
Hab ich eüch icht gesagt das in im die aussprechenlichait von Athenis sei.
Bauer, Haller. Hieronymus-Br.
9, 22
(
tir.
,
1464
):
wër pin ich, das ich offenwar sein lob, sein tugent vnd seine wunder, die er tan hat? Aber ich pin nicht aussprëchenleich.
Voc. Teut.-Lat.
c iiijr
;
Rot
308
.
2.
›dem Aussagegegenstand angemessen aussagbar‹;
vgl.  2.
Syntagmen:
geschrei [nicht] a. sein
;
unaussprechenlicher geruch / lust, unaussprechenliche liebe.
Wortbildungen
unaussprech(en)lich
(dazu bdv.: ).

Belegblock:

Dietz, Wb. Luther ;
Schweiz. Id. (
seit 1545
).
3.
›ausdrücklich, erklärtermaßen, deutlich‹.
Bedeutungsverwandte:
 6; vgl. s. v.  8.
Gegensätze:
.

Belegblock:

Gille u. a., M. Beheim
143, 5
(
nobd.
,
2. H. 15. Jh.
):
sa wir in [gat] von seinn wegen | Allain lieb haben und daz so | grasslich und aussprechenlich da.
Voc. Teut.-Lat.
c iijr
(
Nürnb.
1482
):
Außsprechlich. dissertim. disserte.