aussinnen,
V., unr. abl.
1.
›etw. erdenken, ausdenken‹.
Bedeutungsverwandte:
 4, (V.) 5,  1,  1, ,  1; vgl. ,  3,  4.
Wortbildungen:
aussinnung.

Belegblock:

Mayer, Folz. Meisterl.
18, 126
(
nobd.
,
v. 1496
):
Der nit nymst acht | Das die gancz menschlich zunffte | Mit all irer vernunffte | Auß sint noch tracht.
Schwartzenbach
F iiijv
;
Rot
347
;
Dief./Wü.
134
;
Dietz, Wb. Luther
1, 187
.
2.
›etw. seiner Qualität entsprechend erfassen, etw. vollständig erkennen‹.
Bedeutungsverwandte:
 1112,  1a,  3, , ; vgl. (V.) 9, , .

Belegblock:

Schöpper
6b
(
Dortm.
1550
):
Intelligere. [...] begreiffen vernemen vermercken ersehen außsinnen.
Kehrein, Kath. Gesangb.
1, 309, 8
(
Mainz
1605
):
Wie es zugehe vnd moͤge seyn, | Das kan kein mensch außsinnen.
Dietz, Wb. Luther
1, 187
(a.
1520
);
Schweiz. Id.
7, 1059
.