ausschaben,
V.,
1 diesbezüglich interpretierbarer Beleg unr. abl., 1 Beleg regelmäßig.
›etw. ausradieren, auskratzen, ausmeißeln‹; mit Verschiebung der Bezugsgröße: ›etw. (ein Gefäß) auskratzen, durch Schaben reinigen‹; zusätzlich ütr.: ›jn. ausbeuten, ausnehmen, schinden‹;
Bedeutungsverwandte:
, , 6; vgl. 2 (zur 2. Nuance).

Belegblock:

Alberus (
Frankf.
1540
):
da man die schrifft außthůt / außschabt / vnnd wider schreibt.
Luther, WA (
1530
):
ihr solt eine Samlung anrichten, das ihr so wenig behaltet als wir, die ihr gahr ausschaben und schinden wollet.
Turmair (
moobd.
,
1522
/
33
):
Seinen namen hat man aus allen stainen und dergleichen gedächtnus ausgeschaben.