auspflücken,
V.
›etw. (z. B. Gras, die Haare) ausraufen, ausreißen; ein Messer zücken‹; ütr.: ›jn. vernichten, austilgen‹.
Phraseme:
das gefieder auspflücken
›jn. berauben, ausplündern‹.
Bedeutungsverwandte:
;  1,  1,  1, ,  1; vgl. .

Belegblock:

Karsten, Md. Paraphr. Hiob
8144
(
omd.
,
1338
):
Wan der unbarmherzege man | Den armen luten gar zubrach | Mit gewalt ir husgemach | Und buwete daz nicht wider, | Uz er phlucte ir gevider.
Ziesemer, Proph. Cranc Jer.
12, 14
(
preuß.
,
M. 14. Jh.
):
set, ich wil si uzphlucken uz irem lande und daz huys Juda wil ich uzzyen mitten uz in.
Kurrelmeyer, Dt. Bibel
6, 391, 8
(
Straßb.
1466
; Var. ˹Hs.
1. H. 15. Jh.
˺):
do reiß ich meine gewande vnd den heiligen rock: reiffent
[W:
phluckende
]
aus meine har des haubtes.
Schmitt, Ordo rerum
645, 12
;