auspalieren,
ausbalieren,
auspolieren,
V.;
zu
mhd.
polieren, palieren
(Lexer
2, 198
;
283
); dies über afranz.
polir
aus
lat.
polire
›glätten‹
(Pfeifer, Etym. Wb. d. Dt.
1989, 1295
).
›etw. schleifen, glätten, putzen, auf Hochglanz bringen‹.
Bedeutungsverwandte:
 1; vgl. , , .

Belegblock:

Franz u. a., Qu. hess. Ref.
3, 139, 9
(
hess.
,
1549
):
Adamus [...], Pistorius [...] wurden ihnen als
ausbalerer
zugeordnet [nhd. Regestbeleg].
Hulsius
A ivr
(
Nürnb.
1596
):
außgeballiret Werckstuͤck.
Maaler
44v
(
Zürich
1561
)
Außpolieren / Außbutzen. Polire, Leuire. Gletten. Wol Außpolieren / Die letste gestalt geben.
Serranus
19v
;
Schwäb. Wb.
6, 1553
.