ausfreien,
V.
1.
›etw. (z. B. eine Schuld) tilgen, abbezahlen‹.
Bedeutungsverwandte:
vgl.  1,  2.

Belegblock:

Buch Weinsb.
5, 96, 19
(
rib.
,
1574
):
Van dissem gelde hat Hans Gal 68 daler 1 ort bekomen, also das min glaub nuhe uisgefrihet ist.
Rwb
1, 1019
.
2.
›jm. jn. abwerben‹.
Bedeutungsverwandte:
vgl.  3.

Belegblock:

Winter, Nöst. Weist.
3, 640, 14
(
moobd.
,
1. Dr. 16. Jh.
?):
wo ainer des andern knecht oder diern ausfreit ân ires herrn oder frauen willen.
3.
›(eine Stadt) schützen‹.

Belegblock:

Grimm, Weisth.
6, 460, 31
(
1599
):
[gemeine herren] seind schuldig den mark daselbst zu Loszhem die gemelte zeit auszzufreien und alle diejenigen, so inen zoll geben, vur gewald und bei recht zu schirmen.