ausbuben,
V.
›etw. (z. B. Bubenstreiche, Gaunereien) bis zum Überdruß betreiben, beenden, sich mit seinen Lastern (z. B. Unzucht) austoben‹.

Belegblock:

Luther, WA
30, 2, 595, 24
(
1530
):
das sie die Tauffe wurden verzihen und auffschieben, bis sie ausgebubet hetten.
Ebd.
32, 380, 19
(
1530
; Dr.
1532
):
wenn er ausgebubet und das seine durchbracht hat.
Ebd.
49, 680, 19
(
1545
):
himel steht stehts offen, Ey so wil Jch ausbuben, kan wol wider bußen.
Dietz, Wb. Luther
161
/2;
Schwäb. Wb.
1, 459
;
Franke, Luthers Wortlehre.
1914, 171
.