ausüben,
V.
1.
›etw. ausüben, vollziehen‹.
Bedeutungsverwandte:
 3,  4, , , ; vgl.  10,  3.
Wortbildungen:
ausübung.

Belegblock:

Köbler, Ref. Nürnberg
252, 2
(
Nürnb.
1484
):
Võ auszubung der vormũdschaft ausserhalb Rechtẽs.
Ebd.
258, 10
:
das vormũder oder versorger irer vormundschafft oder versorgnuͤss nit redlich außwartteten oder außubten.
Ulner
51
;
Stieler, Sprachschatz
65
.
2.
›den Vollzug von etw. abschließen, beenden; etw. beilegen‹.
Bedeutungsverwandte:
vgl.  12;  9.
Syntagmen:
die klage a.
;
ausgeübte rechtssache.

Belegblock:

Jörg, Salat. Reformationschr.
308, 8
(
halem.
,
1534
/
5
):
das der handell so lang umzogen [...] / jetz usgeuͤbt / und schlechtlich vercleybtt.
Rwb
1, 1130
.