aureola,
die
;
lat.
Kasusbildung im Singular / –.
eine Belohnung für besondere Tugendakte, die in akzidenteller Beseligung, geistiger Freude besteht und den Jungfrauen, Märtyrern und Kirchenlehrern verliehen wird; vgl.
LThK
1, 1109
.

Belegblock:

Bolte, Pauli. Schimpf u. Ernst
1, 55, 29
(
Straßb.
1522
):
so er umb seinen Bluͦmen kumen ist und het Aureolam verloren.
Adrian, Saelden Hort
3366
(
alem.
, Hss.
E. 14.
/
15. Jh.
):
uf den och sol erschinen, | hant si joch klain personlin, | aureola, daz kronelin, | das Got allain haut berait | libes, hertzen rainikait.
Ebd.
3438
:
daz er vor allen mágden tragt | aureolam, hat er bejagt | mit máglicher rainikait.