aufwachs,
der
.
1.
›Heranwachsen (von Menschen, Tieren, Pflanzen)‹; metonymisch: ›Nachkommenschaft (des Menschen), heranwachsender Tier-, Pflanzenbestand‹;
vgl.  1.
Bedeutungsverwandte:
vgl. (zur Metonymie).
Syntagmen:
(got) den a. geben
;
a. der fische, des holzes
;
a.
(innerhalb von Nutzflächen)
sicher sein
;
junger / schlechter a.

Belegblock:

Welti, Urk. Rheinfelden
740, 6
(
halem.
,
1601
):
ein neuwen vfwachs forwäldlin.
Schweiz. Id.
15, 264/5
.
2.
›Gedeihen, günstige Entwicklung von etw.; Vermehrung, Zunahme; Förderung von etw.; Zuwachs an Wert‹.
Syntagmen:
den a.
(›Wertzuwachs‹)
geben, fier pfund a.
(ebenso),
schlechten a.
(›Gedeihen‹)
nemen, etw.
(z. B.
wort gottes
)
zu a. kommen
;
a. des viehs
(›Zunahme, Vermehrung‹),
a. der sitten.

Belegblock:

Lappenberg, Fleming. Ged.
118, 55
(
1631
):
dardurch ein ganzes Land nicht schlechten Aufwachs nimmt.
Welti, Stadtr. Bern
451, 5
(
halem.
,
1491
):
habenn min herren [...] betrachtet [...] den vffwachs des vichs vnnd das solichs [...] nitt versorgt mag werdenn.
Schweiz. Id.
15, 265
.