aufwülen,
V.
1.
›bersten, sich öffnen, aufspringen‹.

Belegblock:

Kurrelmeyer, Dt. Bibel
5, 26, 27
Var. (Var.
Nürnb.
1483
/
Augsb.
1518
):
ecker der selben gegent wuͤelten auff. vnd meuß wurden geboren.
2.
›etw. aufstöbern, ergattern, zusammenraffen‹.
Bedeutungsverwandte:
vgl.  1.

Belegblock:

Gille u. a., M. Beheim
445, 40
(
nobd.
,
2. H. 15. Jh.
):
sy [Bebst, cardinel, bischoff und ebt] echten nit, was sie auff wüllen, | daz sie sich nur ver quüllen, | das in ir gut würd zu gelait.