aufstricken,
V.
1.
›etw. aufknoten‹; mit verschobener Bezugsgröße: ›etw. durch Lösen der Stricke öffnen‹; ütr.: ›sich befreien, von etw. lösen‹.
Bedeutungsverwandte:
vgl. .
Syntagmen:
den sak, die bande a.

Belegblock:

Sachs
13, 270, 14
(
Nürnb.
1557
):
Ich bin mit solcher lieb behafft, | Das ich mich nit auffstricken kan.
Schwäb. Wb.
1, 427
;
Baumann-Zwirner, Augsb. Volksb.
1991, 145
.
2.
›jn. aufhängen‹.
Bedeutungsverwandte:
 1,  4; vgl.  1.
Syntagmen:
jn. an einem ast, an den galgen a.

Belegblock:

Maaler
33v
(
Zürich
1561
):
Das Aufhencken oder aufstricken an galgen.
Schweiz. Id.
11, 2196
(
seit 1549
).