aufschwellen,
V., unr. abl.;
zu
schwellen
›sich von innen ausdehnen‹
(),
mhd.
swëllen
().
1.
›an-, aufschwellen‹ (in beiden Belegen ütr. vom Herzen gesagt).
Bedeutungsverwandte:
vgl.  11,  3.

Belegblock:

Pyritz, Minneburg
4602
(
nobd.
, Hs.
um 1400
):
wie mir verblichen | Min antlutz sy und wie zudrollen | Min hertze sy und uff geswollen.
Sachs (
Nürnb.
1563
):
Die zungen nit wol reden kan, | [...] | Das hertz klopffet und auffgeschwilt.
2.
›sich ansammeln, auflaufen (von Schulden o. ä.)‹.
Bedeutungsverwandte:
vgl.  9, , .

Belegblock:

Rwb (a.
1683
);