aufrürer,
der
;
-/-Ø.
1.
›Ruhestörer‹;
vgl.  1.
Bedeutungsverwandte:
vgl. .

Belegblock:

Wintterlin, Würt. Ländl. Rechtsqu.
2, 337, 3
(
schwäb.
,
um 1600
):
allen underthonen dises fleckens, die sollichen todtschläger und uffrüerer sehen, hören oder darzu ervordert werden.
2.
›Aufrührer, Rottierer, Aufständischer‹;
vgl.  2,  3.
Bedeutungsverwandte:
; vgl. .
Syntagmen:
den a. mit dem schwerte strafen
;
a. jm. etw. nemen
;
durch die a. verjagt werden
;
hauptsächer der a.
;
a. des reiches
;
warer a.

Belegblock:

Anderson u. a., Flugschrr.
22, 5, 12
([
Erfurt
]
1525
):
ist es wol vor Got zu verantwortẽ / so die oͤberkeyt die haubtsacher der auffruͤrer gemeynes fridens vñ exempels halben / mit dem schwerd angreyfft.
Ebd.
6, 12
:
als Dauid durch die auffruͤrer auß seynem koͤniglichen stuͤl veryagt ward.
Luther, WA
28, 380, 12
(
1528
/
9
):
WEr nu unter dem Euangelio sein wil und das Creutz Christi tragen, der mus sich erwegen, das er ein Auffrhuͤrer gescholten werde.
Luther. Hl. Schrifft. 1.Makk.
15, 3
(
Wittenb.
1545
):
NAch dem mir etliche Auffrürer mein Erbkönigreich genommen haben.
Dietz, Wb. Luther
1, 142
;
Rwb
1, 930
;
Schweiz. Id.
6, 1246
.