aufhacken,
V.
1.
›etw. (Absperrungen o. ä.) aufhauen, aufschlagen, aufbrechen‹.
Bedeutungsverwandte:
vgl.
1
 23.
Wortbildungen:
aufhackung.

Belegblock:

Chron. Köln
1, 2473
(
rib.
, Hs.
1. H. 15. Jh.
):
Beltlichen geingen sy zo den duren | van den burgen, wat in was zo voren, | vp hacden sy ind slogent neder.
Bischoff u. a., Steir u. kärnt. Taid.
25, 35
(Hs.
17.
/
18. Jh.
):
Wann ainer dem andern sein zaun oder gattern an wisen, ackern oder andern aufhackt.
Ebd.
477, 27
(
m/soobd.
,
1593
):
Von aufhackung zein oder gattern in grünten.
2.
›etw. (z. B. Bäume) abhacken, abholzen‹.
Bedeutungsverwandte:
vgl. ,  14.

Belegblock:

Bischoff u. a., Steir u. kärnt. Taid.
73, 29
(
m/soobd.
,
1606
):
der [forstner] solle ihnen [...] meist 3 stämb außzeigen unde solle der forstner drauf acht haben, das er solches und nit mehreres aufhacke.
3.
›etw. gebrauchsfertig zerschlagen, zerkleinern‹; bei geschlachteten Tieren als Bezugsgröße: ›kleinmachen, zerlegen‹; bei Holz: ›kleinschlagen‹.
Bedeutungsverwandte:
vgl.  2,  2 (zur 2. Variante).

Belegblock:

Bischoff u. a., Steir u. kärnt. Taid.
138, 33
(
m/soobd.
,
1547
):
die fleischhacker sollen [...] alle wochen ain ochsen aufhacken.
Ebd.
368, 19
(
17. Jh.
):
soll der forstner niemant kein grüenn oder stehenten stamb holz, alleweil wüntfähl und ligunts vorhanten, außzaigen, sondern vorhero dasselbe aufhacken.