aufgumpen,
(auch
aufgumpfen
),
V.;
zu
gumpen
›springen, hüpfen‹ (Dwb
4, 1, 6, 1100
).
1.
›aufspringen‹.
Bedeutungsverwandte:
vgl.  1.

Belegblock:

Thiele, Minner. II,
18, 175
(Hs. ˹
wobd.
,
15. Jh.
˺):
lieber esell, leb im suß! | gump uff, so sprich ich: „hotastä“!
Fastnachtsp.
1105, 7
(
nobd.
,
15. Jh.
):
Das [cleyt] legt dann Jungkherr Conradt an | Vnd springt hin an den tanntz | Vnd gumppet hinden vnd voren auf.
Klein, Oswald
70, 27
(
oobd.
,
1. H. 15. Jh.
):
Hin get der raie, seusa, möstel! | nu reckt an! [...] | gump auf, Hainreich, noch ain jösstel.
Haltaus, Liederb. Hätzlerin
2, 72, 159
;
Wolf, Mathesius.
1969, 144
;
177
.
2.
›ausschlagen, heftig treten‹.
Syntagmen:
a. als ein ros
;
mit den füssen wieder etw. a.

Belegblock:

Dief./Wü.
102
;
Dietz, Wb. Luther
130
.