aufgift,
die
.
1.
›Verzicht auf etw., Aufgabe von etw.‹;
zu  3.
Bedeutungsverwandte:
vgl. ,  2,  2,  13,
1
 2,  1.

Belegblock:

Strehlke, Nic. Jerosch. Chron. (
preuß.
,
um 1330
/
40
):
als dî ûfgift was getân, | dô wart ouch zu hômeistre sân | brûdir Sîfrit dâ gekorn.
2.
›Übereignung, Übertragung von etw., dingliches Veräußerungsgeschäft‹;
metonymisch: ›bei der Übereignung zu entrichtende Gebühr‹; vgl.  8.
Bedeutungsverwandte:
, ; vgl.  6, .
Syntagmen:
a. geschehen vor jm., nach gewonheit / recht
;
a. durch recht.

Belegblock:

Wyss, Limb. Chron. U (
mfrk.
,
1371
):
daz dise vurgeschreben uffgifft vur mir geschen ist.
Köbler, Ref. Franckenfort
50a, 15
(
Frankf.
1509
):
von der vffgifft vñ vsserung wegen so sich an des Reichs gericht verhandelt.
Struck, Klöster
373, 27
;
Haltaus
58
;