aufgelten,
V.
1.
›etw. massenweise, zu Spekulationszwecken aufkaufen‹.
Rib.
Bedeutungsverwandte:
vgl.  1.

Belegblock:

Loesch, Kölner Zunfturk.
2, 53, 22
(
rib.
,
1450
):
sall man alle hesselenreife an den mart laissen komen ind niemantz en sall daemit vurkouf drijven noch zovoerenz upgelden, die up in dem weige weren, zo Coelne zo marte zo komen.
Ebd.
546, 19
(
2. H. 15. Jh.
):
dat durch vast nuwer funde und behendicheit, als van etzliger der becker- und bruwerampten in upgeldonge und verswigonge der fruchte eine zijt her vurgenommen, vill [...] schaidens in deme gemeinen gude untstanden si.
Ebd.
546, 27
:
dat die becker binnen Coelne overmitz sichselfs noch niemants van iren wegen geinrelei fruchte upgelden noch upschudden sullen.
Chron. Köln
2, 432, 27
(
Köln
1499
):
als des bischofs gesinde des gewair worden, deden si upgelden alle die nusse und houltzen schottelen.
Buch Weinsb.
4, 141, 21
(
rib.
,
1592
):
werden die figurn auch seir uffgegolten und von Coln in ander landen gefuirt.
Loesch, a. a. O.
2, 140, 12
.
2.
›etw. (z. B. eine Strafe) aufschieben‹.

Belegblock:

Schwäb. Wb.
6, 1539
(a.
1549
).