2
aufboren,
V.;
zu
mhd.
born
›bohren‹
(
Lexer
1, 328
).
1.
›etw. aufbohren, aufbrechen, mit einem Bohrer o. ä. öffnen‹.
Bedeutungsverwandte:
vgl. ,
1
 3.

Belegblock:

Skála, Egerer Urgichtenb.
26, 9
(
nwböhm.
,
1562
):
seindt sie vber dj Mauer hinein gestigen Das Gitter ame fenster mit dem Muhleisen auffgehoben, dj Thur auffbrenth, die Truen mit ein Nebinger auff port.
Ebd.
108, 3
(
1573
):
er Zum Andernmahl hette mit eim ditterich vfge Porret.
2.
wohl: ›(eine Balkenschicht) durch Einbohren von Löchern und Verzapfen mit einer anderen verbinden‹.

Belegblock:

Dirr, Münchner Stadtr.
354, 3
(
moobd.
,
v. 1347
):
die laden suͤllen sein ein holtz von vierundzweintzich pamen nach dem minsten [...] und die prugkladen aufporn.