archidiaconat,
das
.
›Archidiakonat‹; im späten Mittelalter ein mit einer Pfründe verbundener, durch Kapitelwahl unwiderruflich übertragener Besitz eines Sprengels und zugehöriger Rechte (LThK
1, 824
).

Belegblock:

Schönbach, Adt. Pred.
31, 33
(
osächs.
,
1. H. 14. Jh.
):
der prelate [...] vorsumet dikke die sele und sorgent okker umme ire vruͦnt wie sie den gehelfen zu grozzen eren, zu kirchen und zu prevenden und zu archidiacenaten.