antlaswoche,
die
.
›Karwoche‹;
vgl.  23.

Belegblock:

Chron. Augsb.
8, 216, 2
(
schwäb.
, zu
1563
):
welche seider der antlaß wuchen vom teifel besessen.
Niewöhner, Teichner
672, 134
(Hs. ˹
moobd.
,
1469
˺):
frawn gevallent nymmer pas, | han ich gehort von manigem man, | dann in der antlas wochen dann | wan sy ainfeltigkleichen gant | mit gepaͤr und mit gewant.
Winter, Nöst. Weist.
1, 408, 15
(
moobd.
,
1732
/
68
):
der fischer mag sein zeüg darauf legen von der ersten fastwochen biß in antlaswochen.
Ebd.
2, 936, 38
(
1604
):
es sollen auch alle fleischhaker [...] in der antleßwochen am erchtag herzuekumben.
Bischoff u. a., Steir. u. kärnt. Taid.
209, 8
(
m/soobd.
, Hs.
17. Jh.
):
biß auf die anfaßwochen [!] die grundlreischen alleinig fueg und macht zu legen haben.
Ebd.
386, 21
(
1598
):
denn man solches
[Zäune u. dgl.]
in der antlaßwochen besichtigen wierdet.
Kehrein, Kath. Gesangb.
1, 202, 2
;
Niewöhner, a. a. O.
388, 77
;
541, 56
;
636, 10
.