anspringen,
V., unr. abl.
1.
›auf jn./etw. zuspringen, heranspringen‹.
Wortbildungen:
ansprung
1.

Belegblock:

Maaler
27r
(
Zürich
1561
):
Anspringen / an einẽ springen. Assilire.
Ebd.
27r
:
Ansprung (der) Assultus.
2.
›jn. militärisch angreifen; jn. tätlich anfallen‹.
Bedeutungsverwandte:
vgl.  1.

Belegblock:

Meisen, Wierstr. Hist. Nuys
194
(
Köln
1476
):
Sy sprongen an Der Lumbart schar, | Dye koene man, Ind schussen dar | Vp dye vyand.
Ebd.
592
:
Myt yren wymplen koenlych, dye hogemoytte man, | Sprongen an dat bolwerck hoegh ind sloegen ledderen an.
Schweiz. Id.
10, 896
.
3.
›jn. überkommen, überfallen, jm. zustoßen, jn. ergreifen‹.
Bedeutungsverwandte:
vgl.  5.

Belegblock:

Asmussen, Buch d.
7
Grade 1695 (
nobd.
, Hs.
A. 15. Jh.
):
swen uns ansprunge | hertikait oder pekorung.
4.
›entspringen (von fließenden Gewässern)‹; auch im ütr. Sinne verwendet.

Belegblock:

Pfälz. Wb.
1, 281
.