ansinnen,
V., unr. abl.
›jn. um etw. angehen, heischend an jn. herantreten‹; bei positiver Bewertung: ›jn. um etw. ersuchen, bitten‹, bei negativer Bewertung: ›von jm. etw. verlangen, jn. zu etw. auffordern‹.
Bedeutungsverwandte:
 5,
1
 8,  1,  2, (V.) 68, (V.) 1, ,  123, (V.) 2.
Syntagmen:
jm. liebde / bulschaft / antwort a., unerbare sache an jn. a., jn. a., das [...].
Wortbildungen:
ansinnung.

Belegblock:

Chron. Köln
2, 473, 16
(
Köln
1499
):
Disser keiser Otto vurß hadde ein geil unkuisch wif, die gesan einen mechtigen greven an leifden ind boilschaf.
Thiele, Minner. II,
27, 53
(Hs. ˹
md.
/
rhein.
,
1. V. 15. Jh.
˺):
joncfrow, na den daz ir mich aen zynnet | daz ir gern wistet van mynnen.
Turmair
4, 164, 25
(
moobd.
,
1522
/
33
):
sagt, wie er umb si puelt, unêrbar sach an si angesunnen und angemuet het.
Chron. Köln
2, 476, 7
;
Schöpper
102b
;
Schmitt, Ordo rerum
625, 11
;
Dietz, Wb. Luther
1, 101
;
Bad. Wb.
1, 61
;
Rwb
1, 728
.