ansiegen,
V.
›jn. (als Individuum oder Repräsentanten einer Gruppe, auch Gruppen) besiegen‹; oft ütr., dann: ›jn./etw. überwinden‹.
Bedeutungsverwandte:
; vgl.  2,  1, ,  2,  14,  24.
Syntagmen:
dem teufel / den feinden / rittern / heiligen / Normannen / Burgundischen, der tugend a.
;
trauren jm. a.
;
die menge, den bund a.
Wortbildungen:
ansieger.

Belegblock:

Lappenberg, Fleming. Ged. (
1635
):
Wer der Tugend an will siegen, | pfleget allzeit zu erliegen.
Luther, WA (
1529
):
das horn streit widder die heiligen und sieget yhn an.
Völker, Antichrist
354
(
wschwäb.
,
15. Jh.
):
der
[jeder gute Christ]
haut doch dem túfel angesigt.
Haltaus, Liederb. Hätzlerin (
schwäb.
,
1471
):
Mein fräd ist mir ergangen, | Trauren hat mir angesigt.
Boot, Cassiodor. Hist. Eccl.
23, 10
(
moobd.
,
um 1385
):
mit ewrem unvercherleichem starkchem gemuet, daz unuberwindleich allen veinten angesigt.
Munz, Füetrer. Persibein
467
Ü (
moobd.
,
1478
/
84
):
wie sie morgens mit vier rittern streitten múestten vnnd den / angesigten.
Grossmann, Unrest. Öst. Chron. (
oobd.
,
3. Dr. 15. Jh.
):
das so ein klain volckh so ein grosse menig der veindt angesigt haben.
Kurrelmeyer, Dt. Bibel ;
Volz, Prophet Daniel M,
4, 19
;
Kurz, Murner. Luth. Narr ;
Barack, Zim. Chron. ;
Wedler, W. Burley. Liber
44v
;
Leidinger, A. v. Regensb. ; ;
Voc. inc. teut. b
vijv
;
Schmidt, Hist. Wb. Elsaß .