anschnauen,
V.;
zur Form vgl. Dwb
9, 1204
s. v.
schnauen
.
›jn. anfahren, anschnauzen, anherrschen‹.
Bedeutungsverwandte:
vgl. .

Belegblock:

Stackmann u. a., Frauenlob IV,
21, 1
(
nobd.
,
3. V. 15. Jh.
):
Swach und unfrut mag man mich, Werlt, nicht snöuwen an.
Bolte, Pauli. Schimpf u. Ernst
1, 198, 1
(
Straßb.
1522
):
Die Fran wolt im nichtz geben und schnawet in an.
Dietz, Wb. Luther
1, 98
;
Pfälz. Wb.
1, 276
;
Schmidt, Hist. Wb. Elsaß
13
;
Scherzius
52
;
Lindmeyr, Wortsch. NT.
1899, 85
;
Schweiz. Id.
9, 1371
.