anschütte,
die
;
-/-n.
1.
›Erdaufwurf‹; zu  2 mit hinzukommender Metonymie.

Belegblock:

Schwäb. Wb.
1, 257
.
2.
›angeschwemmter Uferstrich‹; zu  3 mit hinzukommender Metonymie.

Belegblock:

Winter, Nöst. Weist.
3, 101, 19
(
moobd.
,
1767
):
daß [...] der gesamten Ober-Aigner gemeinde zugehörige auen und anschütten gut erhalten [...] werden.
Golius
62
(
Straßb.
1579
):
anschütte / was von dem wasser sich an das Landt angehenckt hat.
Siegel u. a., Salzb. Taid.
158, 3
.