1
annamen,
V.
1.
›etw. übernehmen‹.

Belegblock:

Ziesemer, Marienb. Ämterb.
83, 16
(
preuß.
,
1384
):
her hot gelosen 600 scheffel weiz czu Danczk, dy der treseler hot geannampt und vorkouft.
Grosch u. a., Schöffenspr. Pössneck
250, 25
(
thür.
,
1474
):
wanne her ym sollich gelt gebotin habe, da habe er daz nicht von yme geannampt.
Wmu
1, 113
;
Preuss. Wb. (Z) 1, 167.
2.
›etw. festlegen, festsetzen, bestimmen (z. B. den Wert einer Münze)‹.
Bedeutungsverwandte:
vgl.  23,  8.

Belegblock:

Preuss. Wb. (Z) 1, 167.