anklocken,
V.
›(an die Tür) anklopfen, klopfen‹.
Bedeutungsverwandte:
vgl. .

Belegblock:

Niewöhner, Teichner
286, 77
(Hs. ˹
moobd.
,
1360
/
70
˺):
dw genad muez er uns geben. | davon sprach er: ‚chlochet an! | wer chlochet, dem wirt auff getan.‘
Mollay, H. Kottanerin
15, 28
(
moobd.
,
1439
/
40
):
Da kam, der do mit mıͤr was in den noͤten, durch die kapellen an die tüer vnd klokchat an.
Grossmann, Unrest. Öst. Chron.
216, 33
(
oobd.
,
3. Dr. 15. Jh.
):
Der lies sich tragen fur die porten, darin der babst das cappittl het und klockt mit grimen an.
Niewöhner, a. a. O.
286, 55
;
Winter, Nöst. Weist.
2, 706, 22
.