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ankleiben,
V.;
zu
mhd.
(-)kleiben
›etw. festheften‹
(Lexer
1, 1612
).
›etw. festkleben‹; speziell: ›einen Anschlag, Aushang machen‹;
jm. einen namen a.
›jm. einen Namen geben‹.
Bedeutungsverwandte:
vgl. ; zu letzterer Nuance: vgl.  2.

Belegblock:

Quint, Eckharts Pred.
2, 533, 5
(
E. 13.
/
A. 14. Jh.
):
swer iht bekennet in gote und im deheinen namen anekleibet, daz enist got niht.
Chron. Augsb.
7, 365, 13
(
schwäb.
, zu
1559
):
hat man ainen prief bei s. Anna an dem tor, mit pappen anklaibet, gefunden.
Löffler, Columella/Österreicher
2, 200, 23
(
schwäb.
,
1491
):
dann die fúchti die dar under ist, litt nit das es sich anklaib.
Maaler
22v
;
Dietz, Wb. Luther
88
;
Rwb
1, 667
;
Schweiz. Id.
3, 614
.