angeld,
das
.
›Anzahlung auf einen vollen Betrag‹.

Belegblock:

Weizsäcker, Graupn. Bergb.
130, 30
(
osächs.
,
1530
):
sol Klisterlin dem vorkaufer i ß. zum angelde und sobald er von solcher zeche schmelzen wurt, iiii ß. zu geben schuldig [...] sein.
König-Beyer, Reichenb. Stadtb.
31, 15
(
nböhm.
,
1552
):
welche hundert schock sie gesampt dem angelde vnd vff obemelte erbtage zuuor aus disem gutte bekommen sollen.
Wintterlin, Würt. Ländl. Rechtsqu.
1, 571, 4
(
schwäb.
,
1615
):
der aber hernach weder das angeld noch die jahrziehler bezahlen kan.
Weizsäcker, a. a. O.
156, 28
;
König-Beyer, a. a. O.
77, 20
;
98, 3
.