angehende,
das
;
zur Wortbildung, speziell zur Vermutung von Beeinflussung durch
angänge
vgl. Schwäb. Wb.
1, 205
.
1.
›Anfang, Beginn von etw. (allgemein)‹; speziell: ›Anbruch des Tages‹;
vgl.  5.
Bedeutungsverwandte:
vgl.  3, ,  1,  1.

Belegblock:

Dubizmay, kurß zu Teutze
49, 13
(
hess.
,
1463
):
ewiger got wan du vns hast bracht an das angende dises heutigen tages.
2.
›Schöpfung, Urbeginn (der Welt)‹.
Bedeutungsverwandte:
, (
das
2; vgl.  2.

Belegblock:

Gille u. a., M. Beheim
2, 26
(
nobd.
,
2. H. 15. Jh.
):
list man, das die furm und pildung vor im swebt | aller geschepht von angend pis czu ende.
Dierauer, Chron. Zürich
4, 6
(
halem.
,
1415
/
20
):
Alle ding, die von angende der welt geordnot und gemachat sind.
Kurrelmeyer, Dt. Bibel
8, 462, 3
(
Straßb.
1466
):
Wer derkúndet seyt dem anegend das wir wissen.
3.
›Gründung, Beginn, Anfang von etw. (Institutionen o. ä.)‹;
vgl.  57.
Bedeutungsverwandte:
vgl.  7.

Belegblock:

Koller, Ref. Siegmunds
119, 9
(Hs. ˹
Augsb.
,
um 1440
˺):
das in von angend des örden ny entfolhen ist.
Ebd.
198, 13
(
um 1475
):
von angend so sein closter gewesen als spital.
Ebd.
110, 7
.