angefallen,
V., unr. abl.
1.
›e. S. verfallen, erliegen‹;
vgl. am ehesten  2.

Belegblock:

Helm, H. v. Hesler. Apok.
15864
(
nrddt.
,
14. Jh.
):
Wen swenne der arkwillige man | Den irretum gevellet an.
2.
›jm. auf dem Rechtsweg zufallen, jm. zustehen‹;
vgl.  3.
Bedeutungsverwandte:
.

Belegblock:

Große, Schwabensp.
70a
, 27 (Hs. ˹
nd.
/
md.
,
um 1410
˺):
gehorent se in eyn gottes hu0s oder vf eynen leien vorsten, den gevalle ir egen an.
Winter, Nöst. Weist.
2, 958, 5
(
moobd.
,
ca. 1330
):
da schol den vogt daz dritael von angevallen.
Rwb
1, 638
.
3.
›jn. festhalten, festnehmen‹;
zu  7.
Bedeutungsverwandte:
vgl.  7.

Belegblock:

Winter, Nöst. Weist.
1, 21, 8
(
moobd.
,
2. H. 15. Jh.
):
pegreift in der richter darumb, do mag in der richter angefallen darumb das er unsers kchamerguet wekch hat getragen.