angang,
der
.
1.
›Eingang, Zugang zu etw. (im räumlichen Sinne)‹;
vgl.  13.

Belegblock:

Meisen, Wierstr. Hist. Nuys
590
(
Köln
1476
):
Tstaket, dat vur dem bolwerck stund, wart grimlich visgeruckt. | Den anganck dayr zo vryen, dat yst in wayll geluckt.
Pfälz. Wb.
1, 236
.
2.
›Beginn, Anfang von etw., das in der Zeit verläuft‹; speziell: ›Antritt einer Herrschaft‹;
vgl.  58.
Bedeutungsverwandte:
 1,  1,  1.

Belegblock:

Meisen, Wierstr. Hist. Nuys
655
(
Köln
1476
):
Im angangh, as sy woulden des stormens dayr begynnen | Ind myt der swarer kattzen dat bolwerck so zo wynnen.
Koller, Ref. Siegmunds
111, 13
(Hs. ˹
Augsb.
,
um 1440
˺):
als vom angang ainem cardinal geordnet was.
Fuchs, Murner. Geuchmat
1181
(
Basel
1519
):
Es stand so kurtz so lang zytt an, | Der gouch můß synen angang han.
Meisen, a. a. O.
661
;
Hohmann, H. v. Langenstein. Untersch.
3, 82
/83;
Niewöhner, Teichner
203, 2
;
Schöpper 2a;
Rwb
1, 633
.
3.
„›erste Begegnung eines auf die Reise, Jagd usw. Gehenden ausserhalb seines Wohnortes, im Volksglauben von Bedeutung für den Ausgang des Vorhabens‹“ (Schwäb. Wb.
1, 202
); Kinder, Damen, schöne Frauen, Schafe, auch Schweine und Wölfe gelten als gutes, alte Frauen als böses Vorzeichen des Unternehmens.

Belegblock:

Zur Sache: Hwb. dt. Abergl.
1, 409
-435;
4.
›als
a. des mers
Flut‹.
Gegensätze:
 1.

Belegblock:

Maaler
20v
(
Zürich
1561
):
Der An vnnd abgang des meers. Aestus maris.