anendelich,
Adj.;
zu
ane ende,
vgl.
2
 2.
›saumselig (von Personen); endlich, schließlich‹.

Belegblock:

v. Liliencron, Dür. Chron. Rothe
751, 8
(
thür.
,
1421
):
do satzten sie konigk Wenzelaum abe von dem romischen reiche alsso eynen anendelichen unde vorsumenden konigk.
Mayer, Folz. Meisterl.
6, 177
(
nobd.
,
v. 1496
):
So wir auß disem jamersele | Ab scheyden allso das wir onentleiche, | Dort komen in das frane himelreiche.