1
ane,
änel,
-/-n
;
für 1 je nach natürlichem Geschlecht
der
oder
die
;
diminuierte Form für 2:
änel
oder Varianten,
die
.
– Zu Lit.: vgl. .
– Obd.
1.
›Ahne, Vorfahre‹.
Bedeutungsverwandte:
vgl. , , , ,  2,  2,
1
.

Belegblock:

Chron. Nürnb.
5, 791, 22
(
nobd.
,
1516
):
geschlechter [...] das sein nun soliche leut, dero anen und uranen vor langer zeit her auch im regiment gewest.
v. Birken. Erzh. Österreich
78b, 46
(
Nürnberg
1668
):
ein ge Fuͤrster Grav / ein Landgrav im Elsaß: altes und solches Stammens / der viel gekroͤnter Ahnen zehlet.
Barack, Zim. Chron.
3, 131, 16
(
schwäb.
,
M. 16. Jh.
):
hat er den rath geben, man soll ain andere anen [...] an die statt setzen.
Adrian, Saelden Hort
452
(
alem.
, Hss.
E. 14.
/
15. Jh.
):
sich, dis is ús geerbet an | von Adam, Evun, úser an.
Stieler, Sprachsch.
28
.
2.
›Großmutter‹.
Bedeutungsverwandte:
,  1,  1; vgl. .

Belegblock:

Chron. Augsb.
3, 390, 11
(
schwäb.
,
1506
):
der da begraben ligt in sant Urlichs capel [...] und was der kinder obengeschriben můter, anna, uranna und gug.
Päpke, Marienl. Wernher
1637
(
halem.
,
v. 1382
):
Frow Anna und Ysmaria | Die warend zwo geschwestra, | Annen zweier besten man.
Leisi, Thurg. UB
8, 408, 16
(
halem.
,
1399
):
durch mins anis, / miner anen, mins vatterz, miner můtter und min und miner vordern selen heiles willen.
Uhlirz, Qu. Wien
2, 1, 118, 7
(
moobd.
,
1329
):
der sei mit reht anerstorben waer von irm enen und von ir anen.
Ebd.
2, 3, 89b, 45
(
moobd.
,
1465
):
weilent Barbara, Erhardten des alten Peilhagken [...] mueter, Jorigen des Peilhagken, der am nagsten verschaiden ist, andel.
Kurrelmeyer, Dt. Bibel
2, 224, 7
;
Barack, Zim. Chron.
4, 66, 18
;
Päpke, a. a. O.
1639
;
Leisi, a. a. O.
5, 583, 13
;
683, 2
;
Kummer, Erlauer Sp.
4, 574
;
Gereke, Seifrits Alex.
4051
;
Hauber, UB Heiligkr.
1, 471, 9
;
Henisch
33
;
76
;
Schwäb. Wb.
1, 191
f.;
Vorarlb. Wb.
1, 56
;
Öst. Wb.
1, 230
/31.