andenken,
das
.
1.
›beharrliche geistige Bemühung um etw., Eifer‹.
Bedeutungsverwandte:
vgl.  3.

Belegblock:

Quint, Eckharts Trakt.
208, 4
(
E. 13.
/
A. 14. Jh.
):
Triuwen, ze dem êrsten muoz er haben ein anedenken eines ieglîchen buochstaben und den in sich verbilden vil vaste. Dar nâch, sô er nû die kunst hât, sô wirt er des bildes zemâle ledic und des anedenkennes.
2.
›Erinnerung, Gedächtnis‹.

Belegblock:

Göz. Leichabd.
194, 19
(
Jena
1664
):
Hier stehe nicht so wohl mit Gold⸗trunkener Feder / als mildstroͤmenden Thraͤnen in unser unverloͤschliches Andenken gepreget.
Ebd.
224, 11
:
das liebreichste Andenken meiner getreuesten Rahel.