anbrinnen,
V., unr. abl.
1.
„›beim Sieden durch hohe Temperatur an der Wand des Gefäßes festkleben und oxydieren, verkohlen‹“ (Keil, Peter v. Ulm
352
);
vgl.  4.

Belegblock:

Keil, Peter v. Ulm
225
(
nobd.
,
1453
/
4
):
zulaß es auff kolen, das es nicht anprynn.
Weitz, Albich v. Prag
136, 1
(Hs. ˹
oobd.
,
A. 16. Jh.
˺):
stoß klain, misch es vnd sewd es vnd ruͤr es wol, das es nit an prinn.
Rohland, Schäden
219
.
2.
›ausbrechen (von Krankheiten)‹;
vgl.  5.

Belegblock:

Schwäb. Wb.
1, 179
.