Helm, H. v. Hesler. Apok.
(
nrddt.
,
14. Jh.
):
Die mit irn valschen listen | Mit spen irdachten stricken, | Mit nitlichen anblicken | Uzernthalben des rechten | Die cristenheit an vechten.
Quint, Eckharts Trakt.
(
E. 13.
/
A. 14. Jh.
):
Hie solt dû mich [...] rehte verstân, ob dû maht, daz got in sînem êrsten êwigen anblicke [...] alliu dinc anesach, als sie beschehen solten.
Sol nu S. Peter und wir auch ein andern anblick uberkomen, so mus es anders zugehen.
zu Dohna u. a., Staupitz/Scheurl
2, 201, 19
(
Nürnberg
1517
):
Das gesetz Christi verbeut einen iden unreinen gedanken, einen iden schentlichen anblick.
soͤlt ein mensch unz an den jungsten tag in eime glùjenden oren sin, daz im núwan ein anblik wúrde, der were dennoch unverdienet.
Schmidt, Rud. v. Biberach
33, 5
(
whalem.
,
1345
/
60
):
dr meditacio ist ein flissigv̀ gemvͤtes meinung ze sůchen flislich vnd ein fùrsichtiger anblik des gemvͦtes zu eim sůchen die warheit.
Klein, Oswald
12, 23
(
oobd.
,
1. H. 15. Jh.
):
ir amplick prehent als die sunn, | liecht öglin klar und ainen roten mund.