anbellen,
V., unr. abl.
›jn. anbellen‹, von Hunden gesagt.
Bedeutungsverwandte:
, ; vgl.  1.
Wortbildungen:
anbeller.

Belegblock:

Ermisch, Freib. Stadtr. (
osächs.
, Hs. 
v. 1325
):
Hat ein man einen hunt, der di lute bizet oder anbillet, vor den mac he antwerten.
Chron. Nürnb. (
nobd.
,
1488
):
alle meine tag haben mich die hunt angebollen zu beiden seiten
(bildlich).
Strauch, Schürebrand (
els.
,
E. 14. Jh.
):
ein hunt [...], der die andern anbelle.
Dasypodius (
Straßb.
1536
):
anBellen / anbautzen. Allatrare. widerBellen;
Dietz, Wb. Luther .