anbellen,
V., unr. abl.
›jn. anbellen‹, von Hunden gesagt.
Wortbildungen:
anbeller.

Belegblock:

Ermisch, Freib. Stadtr.
258, 16
(
osächs.
, Hs. 
v. 1325
):
Hat ein man einen hunt, der di lute bizet oder anbillet, vor den mac he antwerten.
Chron. Nürnb.
3, 33, 6
(
nobd.
,
1488
):
alle meine tag haben mich die hunt angebollen zu beiden seiten
(bildlich).
Strauch, Schürebrand
42, 32
(
els.
,
E. 14. Jh.
):
ein hunt [...], der die andern anbelle.
Maaler
16v
;
19v
;
Dietz, Wb. Luther
68
.