anbefelen,
V., unr. abl.
1.
›jm. etw. auftragen, zu tun nahelegen, anbefehlen‹.
Syntagmen:
jm. a., zu
+ Verb;
jm. a., das [...]
oder konjunktivischer Hauptsatz.

Belegblock:

Rosenthal. Bedencken
22, 1
(
Köln
1653
):
die Lieb/ welche er allen anbefohlen.
Bischoff u. a., Steir. u. kärnt. Taid.
222, 24
(
m/soobd.
, Hs.
17. Jh.
):
hab ich Hannß freiherr von Stadl [...] auferlegt und ernstlich anbefolchen, daß [...].
Grothausmann, Stadtb. Karpfen
10, 2
(
mslow. inseldt.
,
1612
):
śolches Zue ewiger gedechtnuß in diß Stad protocoll ein Zueśchreiben, mier alleß ernstes anbeuohlen.
Moscherosch. Ges. Phil. v. Sittew.
12, 30
;
Eschenloher. Medicus
45, 8
;
A. à S. Clara. Glori
26, 13
;
Rwb
1, 600
.
2.
›jm. etw. anvertrauen, etw./jn. unter js. Schutz, Fürsorge stellen‹.
Bedeutungsverwandte:
.
Wortbildungen:
anbefelung.

Belegblock:

Rosenthal. Bedencken
22, 3
(
Köln
1653
):
als er nach gethaner Versprechung jhm die Schluͤssel des Himmels vnnd allgemeine Hirtliche Fuͤrsorg wolt anbefehlen / als dem Mund vnd Fuͤrsten der Apostel.
Kehrein, Kath. Gesangb.
2, 463, 2
(
Nürnb.
1631
):
Dem [S. Peter] Schaaf vnd Laͤmmer in gemein, | Von Christo anbefohlen seyn.
Rosenthal. a. a. O.
22, 16
;
Rwb
1, 600
.