anbauen,
V.
1.
›(Getreide) anbauen‹.
Bedeutungsverwandte:
.

Belegblock:

Grothausmann, Stadtb. Karpfen
84, 8
(
mslow. inseldt.
,
1607
):
dieweill er śolchen [waize] mit śeinem śchweher halb angebaut.
2.
›einen Anbau errichten‹.

Belegblock:

Grothausmann, Stadtb. Karpfen
66, 12
(
mslow. inseldt.
,
1583
):
Der Herr Hans Won hat an śein Haus, dem Herrn Khuchter an Zupawen, vnd aine Maur [...] auf Zufuhren vergünnet.
Schwäb. Wb.
1, 175
.
3.
›etw. (Materialien) zum Bau verwenden‹.

Belegblock:

Winter, Nöst. Weist.
1, 411, 10
(
moobd.
,
17. Jh.
):
welchem die herrn zimmerholz geben und bauet es nicht an sondern verkaufts.