anätzen,
V.
1.
›(Tiere) durch Aas locken, ködern, fangen‹; Ütr.: ›jn. (zu etw.) anstacheln‹.
Bedeutungsverwandte:
 1.

Belegblock:

Sachs
14, 87, 8
(
Nürnb.
1550
):
Also etzt man die vögel an, | Welche man sunst nit fahen kan.
Schwäb. Wb.
6, 1509
.
2.
refl.: ›sich beim Fressen verweilen‹.

Belegblock:

Ermisch u. a., Haush. Vorw.
226, 9
(
osächs.
,
1570
/
7
):
Man soll auch bisweilen bröcklin davon fallen lassen, doch nicht zu viel, damit er [fuchs] sich nicht anezte.