amptschild,
der
.
›viereckige Tasche, die der alttestamentliche Hohepriester als Brustschild trug‹; diese Tasche enthielt die heiligen Lose Urim und Tummim, durch die Orakel ermittelt wurden. Der Orakelspruch wurde wohl durch Schütteln und Herausfallen des einen oder anderen Loses gewonnen;
vgl. am ehesten (
das
2.
Zur Sache: LThK
10, 560
(s. v.
Urim
).

Belegblock:

Luther. Hl. Schrifft. 2. Mos.
28, 15
(
Wittenb.
1545
):
DAS Amptschiltlin soltu machen [...] von gold/geler seiden / [...] vnd gezwirnter weisser seiden. Vier ecket sol es sein vnd zwifach.