amptknecht,
der
;
-/auch-
Ø.
1.
›Inhaber eines Amtes in untergeordneter exekutiver Funktion, Amtsgehilfe, Amtsdiener im Vollstreckungswesen‹;
vgl. (
das
4.
Rechts- und wirtschaftsgeschichtliche Texte.

Belegblock:

Lamprecht, Dt. Wirtschaftsl.
3, 316, 13
(
mosfrk.
,
1530
):
Ehr [amptman] sol auch mit dem amptknechten verschaffen [...], die thor vleissig zuschliessen.
Kollnig, Weist. Schriesh.
61, 10
(
rhfrk.
,
1580
):
in beisein der erbarn, achtbarn und furnemmen Philipsen Webers, ambtschreibers zu Heidelberg, Friderichen Schweiningers und Adam Haugen, baider amtknecht daselbst.
Merk, Stadtr. Neuenb.
107, 4
(
nalem.
,
1616
):
wann die amptknecht gesturmt
[›Sturm geläutet‹],
so soll ein burgermeister abermals den rat fragen.
Gehring, Würt. Ländl. Rechtsqu.
3, 758, 54
(
schwäb.
,
1622
):
Anfangs solle [...] einem ieden untertonen durch den amptknecht zu hauß, zu hoff verkünd und bey dem ayd gebotten werden.
Nyberg, Birgittenkl.
1, 198, 3
(
oobd.
,
1546
):
der amptknecht hat in pey einlegen des durnsß gepoten.
Merk, a. a. O.
123, 35
;
Wintterlin, Würt. Ländl. Rechtsqu.
1, 103, 21
;
Kohler u. a., Peinl. GO Karls V.
215, 17
;
Brinckmeier
1, 77
.
2.
›Zunftbote‹;
zu (
das
9.

Belegblock:

Rwb
1, 574
.