alsobald,
Adv.
(1),
Konj.
(2). Vgl. das Bedeutungsfeld von .
1.
›sogleich, sofort, auf etw. folgend; gleich eingangs‹.

Belegblock:

Gille u. a., M. Beheim
82, 132
(
nobd.
,
2. H. 15. Jh.
):
Pei Jhësu ir vernemen salt | den hailer mit dem also palt | wart peteut und erzaiget | Der hailer.
Chron. Augsb.
7, 233, 14
(
schwäb.
, zu
1550
):
er ritt alsobalde mit der post darvon.
v. Birken. Erzh. Österreich
67a, 2
;
Eschenloher. Medicus
8, 25
;
Dietz, Wb. Luther
1, 63
;
Simonsen, Nd. u. hd. in Chron.
1911, 108
.
2.
zur Einleitung eines temporalen Gliedsatzes, dessen Bezugsgeschehen als zeitlich vor dem seinerseits der Vergangenheit zugeordneten Geschehen liegend hingestellt wird, das der übergeordnete Hauptsatz behandelt; ›sobald‹.

Belegblock:

Chron. Strassb.
1, 235, 13
(
els.
,
A. 15. Jh.
):
Also balde nu Adam beschaffen wart, do fůrte in got in das paradys.
Schwäb. Wb.
1, 151
.